X


[ Pobierz całość w formacie PDF ]

�Hat Elinor Carlisle ein Testament gemacht?�
�Ja.�
�K�rzlich? Seit dem Tode ihrer Tante?�
�Ja.�
�Wem hat sie ihr Verm�gen hinterlassen?�
�Das, Herr Poirot, ist streng vertraulich. Das kann ich Ihnen ohne Bevollm�chtigung meiner
Klientin nicht sagen.�
�Dann werde ich Ihre Klientin sprechen m�ssen!�
Herr Seddon sagte mit kaltem L�cheln: �Das, f�rchte ich, wird nicht leicht sein.�
Poirot erhob sich und machte eine Geb�rde: �Alles ist leicht f�r Hercule Poirot�, sagte er.
15. Kapitel
Oberinspektor Marsden war leutselig.
�Nun, Herr Poirot�, sagte er, �kommen Sie, um mir einen meiner F�lle zurechtzur�cken?�
Poirot murmelte abwehrend: �Nein, nein. Ein wenig Neugierde meinerseits, das ist alles.�
�Wird mich freuen, Sie befriedigen zu k�nnen. Welcher Fall ist es?�
�Elinor Carlisle.�
�Ach ja, das M�dchen, das Mary Gerrard vergiftet hat. Kommt in zwei Wochen zur Verhandlung.
Interessanter Fall. Hat die alte Frau �brigens auch umgebracht. Es steht noch ein Bericht aus, aber es
scheint kein Zweifel zu bestehen. Morphium.
Kaltbl�tiges Ding. Hat nicht mit der Wimper gezuckt, weder bei ihrer Verhaftung noch nachher.
Verr�t nichts. Aber wir haben Beweise genug.�
�Sie glauben, da� sie es getan hat?�
Marsden, ein erfahrener, freundlich aussehender Mann, nickte bejahend. �Nicht daran zu zweifeln.
Gab das Gift in das oberste Br�tchen. Sie ist ein kaltbl�tiges Frauenzimmer.�
�Sie haben keine Zweifel? Gar keine Zweifel?�
�O nein! Ich bin ganz sicher. Ein angenehmes Gef�hl, wenn man wirklich sicher ist. Wir begehen
ebenso ungern Irrt�mer wie irgend jemand anderer. Wir sind nicht nur darauf aus, da� die
Verhandlung mit einer Verurteilung endigt, wie manche Leute denken. Diesmal kann ich mit einem
ruhigen Gewissen vorgehen.� Poirot sagte langsam: �Ich verstehe.�
Der Mann von Scotland Yard sah ihn neugierig an. �Gibt es etwas auf der anderen Seite?�
Langsam sch�ttelte Poirot den Kopf. �Bis jetzt nicht. Bisher deutet alles, was ich in dem Fall
herausgebracht habe, auf Elinor Carlisle als die Schuldige hin.�
�Sie ist auch schuldig, sicher�, sagte Inspektor Marsden mit heiterer Gewi�heit.
�Ich m�chte sie gern sprechen�, erkl�rte Poirot.
Inspektor Marsden l�chelte nachsichtig. Er sagte: �Sie stehen ja mit dem gegenw�rtigen Minister
des Innern sehr gut, nicht?
Da wird es leicht genug sein.�
file:///D|/ebooks/Christie,%20Agatha%20-%20Morphium.html (75 von 118)27.03.2005 05:12:22
Agatha Christie - Morphium
16. Kapitel
Peter Lord fragte: �Nun?�, und Hercule Poirot antwortete: �Es steht nicht gut.�
�Sie haben nichts finden k�nnen?�
Poirot sagte langsam: �Elinor Carlisle t�tete Mary Gerrard aus Eifersucht & Elinor Carlisle t�tete
ihre Tante, um ihr Geld zu erben & Elinor Carlisle t�tete ihre Tante aus Mitleid & Mein Freund, Sie
haben die Wahl!�
�Sie reden Unsinn!�
�Wirklich?�
Lords sommersprossiges Gesicht sah zornig aus. �Was hei�t das alles?� fragte er.
�Halten Sie das f�r m�glich?� fragte Poirot zur�ck.
�Halte ich was f�r m�glich?�
�Da� Elinor Carlisle den Anblick des Elends ihrer Tante nicht ertragen konnte und ihr deshalb aus
dem Leben half.�
�Unsinn!�
�Ist es wirklich Unsinn? Sie haben mir selbst erz�hlt, da� die alte Dame Sie gebeten hat, ihr zu
helfen.�
�Sie hat es nicht ernst gemeint. Sie wu�te, da� ich nichts Derartiges tun w�rde.�
�Immerhin hat sie daran gedacht. Elinor Carlisle h�tte ihr helfen k�nnen.�
Peter Lord ging auf und ab. Endlich sagte er: �Man kann nicht leugnen, da� so etwas m�glich ist.
Aber Elinor Carlisle ist ein verst�ndiges, klardenkendes Wesen. Ich glaube nicht, da� sie sich so von
Mitleid hinrei�en lassen w�rde, da� sie die Gefahr aus dem Auge verl�re. Und sie w��te genau,
worin die Gefahr best�nde; sie k�nnte des Mordes angeklagt werden.�
�Also glauben Sie nicht, da� sie es tun w�rde?�
�Ich glaube, eine Frau k�nnte so etwas f�r ihren Gatten tun, oder f�r ihr Kind, oder vielleicht f�r
ihre Mutter. Aber ich glaube nicht, da� sie es f�r eine Tante t�te, mag sie sie noch so gern haben. Und
ich glaube, sie w�rde es auf jeden Fall nur tun, wenn die Betreffende unertr�gliche Schmerzen litte.�
Poirot sagte nachdenklich: �Vielleicht haben Sie recht.� Dann f�gte er hinzu: �Glauben Sie, die
Gef�hle von Roderick Welman k�nnten gen�gend bearbeitet werden, da� man ihn dazu bringen
k�nnte, so etwas zu tun?�
�Er h�tte nie den Mut dazu!� Lords Stimme klang ver�chtlich.
Poirot murmelte: �Ich wei� nicht & In mancher Art, mon cher, untersch�tzen Sie diesen jungen
Mann.�
�Oh, er ist gescheit und intellektuell und all das, sicherlich.�
�Ganz richtig�, sagte Poirot. �Und er hat auch Charme & Ja, den habe ich sogar gesp�rt.�
�Wirklich? Ich nie!� Doch dann sagte Peter Lord ernst:
�Sagen Sie mal, Poirot, gibt es gar nichts Entlastendes?�
�Mit meinen Untersuchungen habe ich bisher kein Gl�ck gehabt! Sie f�hren immer zu demselben
Punkt zur�ck. Niemand hatte von Mary Gerrards Tod Gewinn zu erwarten. Niemand ha�te Mary
Gerrard  au�er Elinor Carlisle. Es gibt nur eine Frage, die wir uns vielleicht stellen k�nnten. Wir
k�nnten fragen: Ha�te jemand Elinor Carlisle?�
Langsam sch�ttelte Dr. Lord den Kopf. �Nicht, da� ich w��te & Sie meinen, da� jemand das
Verbrechen auf sie schieben wollte?�
Poirot nickte. �Es ist ein weithergeholter Gedanke, und wir haben nichts, das ihn bekr�ftigen w�rde
& au�er vielleicht gerade die Vollst�ndigkeit des Falles gegen sie.�
file:///D|/ebooks/Christie,%20Agatha%20-%20Morphium.html (76 von 118)27.03.2005 05:12:22
Agatha Christie - Morphium
Er erz�hlte dem �ndern von dem anonymen Brief. �Sehen Sie�, sagte er, �das macht es m�glich,
eine schl�ssige Beweiskette gegen sie herzustellen. Sie wurde gewarnt, da� sie aus dem Testament
ihrer Tante vollst�ndig verschwinden k�nnte - da� dieses M�dchen, eine Fremde, das ganze Geld
erben k�nnte. Als also ihre Tante in ihrer stammelnden Sprache nach einem Rechtsanwalt verlangte,
lie� Elinor es nicht darauf ankommen und schaute dazu, da� die alte Dame noch in derselben Nacht
starb!�
�Und wie ist es mit Roderick Welman? Er hatte ja auch etwas zu verlieren?�
Poirot sch�ttelte den Kopf. �Nein, es war nur zu seinem Vorteil, wenn die alte Dame ein Testament
machte. Wenn sie ohne Testament starb, bekam er doch nichts. Elinor war die n�chste Verwandte.�
�Aber er sollte doch Elinor heiraten!�
�Das ist wahr�, sagte Poirot. �Aber erinnern Sie sich, da� gleich nachher die Verlobung aufgel�st
wurde  da� er ihr deutlich zeigte, er w�nsche frei zu werden.�
Peter Lord st�hnte und hielt sich den Kopf. �Es kommt also wieder auf sie zur�ck! Jedesmal!�
�Ja. Au�er & �
Er schwieg eine Weile, dann sagte er: �Es gibt etwas & �
�Ja?�
�Etwas  ein kleines St�ckchen des R�tsels, das fehlt. Es ist etwas  dessen bin ich sicher  das
Mary Gerrard betrifft. Mein Freund, Sie h�ren doch so manchen Klatsch, Redereien, hier.
Haben Sie je etwas gegen sie geh�rt?�
�Gegen Mary Gerrard? Ihren Charakter, meinen Sie?�
�Irgend etwas. Irgendeine alte Geschichte �ber sie. Eine Unbedachtsamkeit ihrerseits. Die
Andeutung eines Skandals.
Einen Zweifel an ihrer Ehrlichkeit. Ein boshaftes Ger�cht, das sie betrifft. Irgend  irgend etwas 
doch etwas, das ausgesprochen nachteilig f�r sie ist & �
Peter Lord sagte langsam: �Ich hoffe, Sie werden nicht diese Richtung vorschlagen & Versuchen,
alte Dinge gegen ein harmloses junges M�dchen auszugraben, das tot ist und sich nicht verteidigen
kann! Und �berhaupt glaube ich nicht, da� Sie es k�nnten!�
�Sie war ein weiblicher Sir Galahad  mit einem tadellosen Leben?�
�Soviel ich wei�, ja. Ich habe nie etwas anderes geh�rt.�
Poirot sagte sanft: �Sie d�rfen nicht denken, mein Freund, da� ich Schmutz aufr�hren will, wo es
keinen gibt & Nein, nein, so ist es durchaus nicht. Aber die gute Schwester Hopkins ist keine
Meisterin im Verbergen ihrer Gef�hle. Sie hatte Mary gern, und es gibt etwas in bezug auf Mary, das
sie nicht bekanntwerden lassen will; das hei�t, es ist da etwas gegen Mary, von dem sie f�rchtet, da�
ich es herausbringen werde. Sie glaubt nicht, da� es irgendeine Beziehung zum Verbrechen hat. Sie
ist jedoch �berzeugt, da� das Verbrechen von Elinor Carlisle begangen wurde, und diese andere [ Pobierz całość w formacie PDF ]

  • zanotowane.pl
  • doc.pisz.pl
  • pdf.pisz.pl
  • thierry.pev.pl
  •  

    Drogi uĚźytkowniku!

    W trosce o komfort korzystania z naszego serwisu chcemy dostarczać Ci coraz lepsze usługi. By móc to robić prosimy, abyś wyraził zgodę na dopasowanie treści marketingowych do Twoich zachowań w serwisie. Zgoda ta pozwoli nam częściowo finansować rozwój świadczonych usług.

    Pamiętaj, że dbamy o Twoją prywatność. Nie zwiększamy zakresu naszych uprawnień bez Twojej zgody. Zadbamy również o bezpieczeństwo Twoich danych. Wyrażoną zgodę możesz cofnąć w każdej chwili.

     Tak, zgadzam się na nadanie mi "cookie" i korzystanie z danych przez Administratora Serwisu i jego partnerĂłw w celu dopasowania treści do moich potrzeb. Przeczytałem(am) Politykę prywatności. Rozumiem ją i akceptuję.

     Tak, zgadzam się na przetwarzanie moich danych osobowych przez Administratora Serwisu i jego partnerĂłw w celu personalizowania wyświetlanych mi reklam i dostosowania do mnie prezentowanych treści marketingowych. Przeczytałem(am) Politykę prywatności. Rozumiem ją i akceptuję.

    Wyrażenie powyższych zgód jest dobrowolne i możesz je w dowolnym momencie wycofać poprzez opcję: "Twoje zgody", dostępnej w prawym, dolnym rogu strony lub poprzez usunięcie "cookies" w swojej przeglądarce dla powyżej strony, z tym, że wycofanie zgody nie będzie miało wpływu na zgodność z prawem przetwarzania na podstawie zgody, przed jej wycofaniem.