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te stumm, glitt nackt hinein, nachdem sie ihr Kleid abgestreift hatte. Sie sah
zu, wie der Junge sich auszog und dann ebenso nackt wie sie neben ihr ins Bett
glitt um sofort wieder aufzu-
stehen, weil er vergessen hatte, ihre H�nde zu fesseln. Nachdem das erledigt
war, kam er wieder hinein, immer noch wortlos.
Rachel fragte sich, ob ihre Periode in der Nacht beginnen w�rde und dachte
bedauernd daran, wie sie damit das Bettzeug ver-
schmutzen w�rde. Doch weil sie noch nicht begonnen hatte, fragte sie sich als
n�chstes, ob Lono wieder Geschlechtsverkehr mit ihr w�nschte. Er tat es nicht.
In dem riesigen Bett ber�hrten sie einander nicht, doch sie h�rte, wie seine
Atmung tief und re-
gelm��ig wurde, und so schlief sie schlie�lich selbst friedlich ein.
Als sie erwachte, war es immer noch dunkel.
Sie lag mit dem Gesicht zur Wand, und Lono hatte im Schlaf
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Frederik Pohl Terror
einen Arm �ber sie gelegt, ihren Bauch haltend, w�hrend eines seiner Knie ihre
Beine auf die Matratze dr�ckte. Das war f�r sie unbequem, doch glaubte sie,
da� sie ihn wecken w�rde, wenn sie sich bewegte. Also lag sie ruhig da, h�rte
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ihm beim Atmen zu, sp�rte die W�rme seines K�rpers an ihrem. Sie nahm den
angenehmen Duft eines m�nnlichen K�rpers und der Seife des
Vorabends wahr. Sie mu�te ungef�hr eine Stunde lang so still wie m�glich
dagelegen haben. Das Fenster in diesem Zimmer besa� Jalousien und stand offen,
und zusammen mit der warmen
Brise drangen interessante Blumenger�che ein. Schlie�lich war sie ja in
Hawaii, dachte Rachel. Sie versuchte, sich daran zu er-
innern, was Hawaii f�r sie bedeutet hatte, bevor es zu einem
Alptraum geworden war: Das Walfangmuseum in Lahaina, die kieloben gekenterte
U.S.S.
Arizona, die noch immer ihre tote
Mannschaft barg, das Hoteldach, von dem aus McGarrett das
Fernsehpublikum von �5-0� begr��te, der bl�hende Ingwer, der sie immer zum
Niesen brachte, die Sonnenunterg�nge, die sie fast zu Tr�nen r�hrten, den
Fisch, das frische Obst, die Touri-
stencocktails mit ihren kleinen Papiersonnenschirmen oder ihren winzigen,
schwebenden Orchideen&
Und dann, am Ende, der Horror.
Alles schien unendlich weit weg zu sein und �berhaupt nicht mehr wichtig.
Rachel f�hlte sich ganz entspannt. Sie merkte, da� der Druck, den sie an ihrem
Kreuzbein sp�rte, von Lonos Penis stammte.
Der Junge hatte eine Erektion im Schlaf. Sie erinnerte sich dar-
an, wie es gewesen war, ihn in sich zu haben, und fragte sich, ob ihr Verkehr
f�r ihn in irgendeiner Hinsicht etwas Besonderes oder Wichtiges gewesen sein
mochte. Sie �berlegte sich, ob sie noch einmal miteinander schlafen w�rden,
wenn er erwachte, falls er dann noch eine von diesen unbewu�ten
Nachterektionen haben sollte. Dann fragte sie sich, ob sie es �berhaupt jemals
noch mit irgend jemandem wieder tun w�rde. Doch das f�hrte zu der Frage, ob
sie �berhaupt noch lange genug am Leben bleiben w�rde, damit dies wichtig
werden k�nnte, und dieser Gedanke st�rte ihre Ruhe. Also schlief sie wieder
ein.
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Frederik Pohl Terror
Am sp�ten Vormittag des n�chsten Tages war Rachel im Musik-
zimmer, wieder voll angekleidet, allein, ohne mit dem Jungen geschlafen zu
haben und ungefesselt.
Letzteres war dadurch zustande gekommen, da� sie, kurz-
nachdem sie ins Zimmer hereingef�hrt worden war, bemerkte, da� ihre Periode
begonnen hatte. Also hatte sie geduldig an den
Knoten herumgezupft, bis sie frei war und den Tampon einf�hren konnte.
Rachel schlenderte im Zimmer umher, sie w�nschte sich, da�
man den Plattenspieler dortgelassen h�tte. So viele Platten und nichts, um
Musik abzuspielen! Es gab keine B�cher im Zimmer.
Sie versuchte sich damit zu am�sieren, die Plattenh�llen zu le-
sen, sie erwiesen sich aber nicht als sonderlich am�sant.
Aus dem Fenster zu schauen, war nur unwesentlich interessan-
ter. Es gab nicht viel zu sehen. Das Fenster war verschlossen. Es war ein
Schallschutzfenster, und sie h�tte ohnehin nicht hin-
durchgepa�t. Es w�re ihr sowieso wohl kaum m�glich gewesen, dachte sie eher
theoretisch, um sich die Zeit zu vertreiben, das
Fenster zu �ffnen und danach die Au�enscheibe zu zertr�mmern, und sei es auch
nur, um Hilfe zu rufen was sie ohnehin nicht vorhatte. Es war also v�llig
nutzlos, sowohl als Fluchtweg wie auch als Instrument der Hilfebeschaffung.
Und sein Unterhaltungswert war auch nicht viel gr��er. Sie konnte zwar die
Stra�e drau�en sehen, nur zu sehen gab es nicht viel. Die Siedlung befand sich
in einer Sackgasse. Es fuhren nur gelegentlich Fahrzeuge vor. In mehr als zwei
Stunden Beob-
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achtungszeit waren es kaum ein halbes Dutzend der Lastwa-
gen einer Telefongesellschaft, der Brieftr�ger auf seinem kleinen
Moped, ein Motorrad, das so lange in der Wendeschleife hielt, bis ein M�dchen
erschien und hinten aufstieg. Rachel starrte den beiden beinahe neiderf�llt
nach. Sie hatte nicht mehr auf einem
Motorrad gesessen, seit Stephen noch ein kleines Kind und sie eine frisch
geschiedene Frau gewesen war; das war ihr erstes ernsteres Rendezvous nach der
Scheidung gewesen, mit einem
Werbemanager, der seine Wochenenden mit Motocross ver-
brachte. Kein schlechter Mann, dachte sie. Sie hatte ihn aufge-
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Frederik Pohl Terror
geben, nachdem ihr Rechtsanwalt sie darauf hinwies, da� das
Vormundschaftsgericht zu der �berzeugung gelangen k�nnte, da� sie es mit ihrer
Verantwortung f�r Stephens Sicherheit nicht so genau nahm. Das war der erste
Mann, den sie aufgegeben hatte. Es waren weitere gefolgt, darunter einige, die
f�r eine
Weile sehr vielversprechend gewirkt hatten zwei davon hatten nett
ausgesehen, der eine war intelligent, der andere g�tig und f�rsorglich
gewesen. Leider hatte sie die beiden Qualit�ten, die sie sch�tzte, nie in ein
und demselben Mann vereint vorgefun-
den, und so war auf lange Sicht doch nichts daraus geworden.
Inzwischen sah es nicht so aus, als w�rde sich das jemals � n-
dern.
Es war merkw�rdig, �berlegte sie, da� ihr letzter Liebhaber, sollte sie jetzt
sterben, ein junger M�rder gewesen sein w�rde, der nur halb so alt war wie
sie. Es h�tte auch andersherum kommen k�nnen. Es h�tte ein sanfter alter,
asiatischer College-
profesor sein k�nnen, der doppelt so alt war wie sie, oder jeden-
falls fast. Und w�re das geschehen, h�tte sie auf das sch�chter-
ne Interesse reagiert, das David Yanami offenbart hatte, ja dann w�re sie
wahrscheinlich nicht einmal in Frank Morfords B�ro ge-
kommen, und Lono h�tte sie m�glicherweise nicht fortlocken k�nnen. Tats�chlich
war m�glicherweise bisher �berhaupt kein
Todesurteil �ber sie verh�ngt worden. Erfreut, �ber neue The-
men nachdenken zu k�nnen, fuhr ihr Geist damit fort, Varianten und
Konsequenzen zu erfinden. Dann, so dachte sie, h�tte sie
David anvertrauen k�nnen, da� sie den Terroristen namens Ka-
naloa tats�chlich wiedererkannt hatte. Vielleicht w�re sie sogar zum
Polizeirevier zur�ckgekehrt, um es dort zu melden. Viel-
leicht h�tte sie vor Gericht ausgesagt und daf�r gesorgt, da� er verurteilt
und ins Gef�ngnis eingewiesen worden w�re.
Und dann w�re nichts von alledem hier geschehen...
Aber all das war nun einmal geschehen, dachte sie, weshalb es vielleicht so
hatte sein sollen. Es war kein erschreckender G e-
danke. Er war sogar fast tr�stlich.
Was sie erschreckte, war ein weiterer Wagen, den sie auf die
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Wendeschlaufe zufahren h�rte, und in dem sie, als sie hinaus-
sp�hte, einen jungen Mann am Steuer sah, den sie nicht kannte.
Daneben sa� eine Frau, eine riesige Gestalt mit leuchtendem blonden Haar,
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